Rheinpendel Köln

Rheinpendel Seilbahn Köln Kepler 32

Anfang 2019 präsentierte die Kölner Ratsgruppe GUT mit Thomas Schmeckpeper die Vision des Kölner Rheinpendels. Dahinter verbirgt sich die Idee einer insgesamt 33,5 Kilometer langen Seilbahn, die dem Lauf des Rheins durch das Kölner Stadtgebiet folgt. Hiermit wird eine alternative Verkehrsinfrastruktur für Köln vorgeschlagen, die die bestehenden, weitgehend ausgelasteten und häufig überlasteten Strukturen ergänzt, indem sie erstmals das Flussbett des Rheins für den ÖPNV nutzbar macht. Damit folgt Rheinpendel-Konzept einem ähnlichen Prinzip wie die vor über 100 Jahren eingerichtete Wuppertaler Schwebebahn. 

Durch die enge Verknüpfung beider Flussufer können die dringend benötigten zusätzlichen Rheinquerungen geschaffen werden. Aufgrund des geringen Flächenverbrauchs auf dem Boden sowie der ausgereiften Technik stellt die Seilbahn eine ausgesprochen kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Verkerhssystemen dar, die Straßen, Brücken oder Tunnel benötigen. 

Unser Aufriss der Seilbahnstationen geben dem Rheinpendel ein Gesicht in der Stadt. Am Beispiel der Station Ebertlatz skizzieren wir das Szenario eines städtischen Mobilitätshubs an einem der urbansten Plätze Kölns.

Auftraggeber:
GUT Köln

Bearbeitungszeitraum:
2019

Veröffentlicht in:
Kölner Stadt-Anzeiger, 9. Februar 2019, Tim Attenberger:
"Gegen das Verkehrschaos: Wie realistisch ist eine lange Seilbahn für Köln?"