Wettbewerblicher Dialog ULAP-Quartier Berlin

Der wettbewerbliche Dialog wurde am 21. Juni 2021 von einer Planungswerkstatt mit Bürgerbeteiligung eingeleitet.

Im Austausch mit Anwohnern und zukünftigen Nutzern haben wir unser Konzept vorgestellt und an Plänen und Modellen diskutiert und weiterentwickelt.

Von den Berliner Bürgern, die uns bei der Planungswerkstatt über die Schulter schauten, haben wir wertvolle Hinweise für das Quartier erhalten. Am Ende von Planungswerkstatt und Akteursworkshop haben wir unsere Ansätze in drei Varianten zusammengeführt:

ULAP-Quartier Berlin Variante Burg Kepler 32

Variante 1 "Berliner Burg"
Der Zuschnitt der Berliner Baublöcke wird aufgegriffen. Die geschlossene Blockrandbebauung erlaubt großzügig geschnittene, ruhige, grüne Innenhöfe. Durch die Sperrung der nördlichen Fahrspur wird Alt-Moabit zur urbanen Flaniermeile aufgewertet. Mit der Überbauung der Buswendeschleife erhält die Verwaltung an der Ostspitze des Quartiers einen glaubwürdig dimensionierten Hochpunkt.
 

ULAP-Quartier Berlin Variante Blöcke Kepler 32

Variante 2 "Blöcke"
Mehrere Durchwegungen in Nord-Süd-Richtung erlauben vielfältige Wegebeziehungen zwischen Zillesiedlung/ Invalidenstraße und Bahnviadukt/ ULAP-Park. Der Urania-Saal wird freigestellt. Der feinkörnige Zuschnitt überzeugt auf den ersten Blick, allerdings ist fraglich, ob gute Belichtungen und Wohntiefen erzielt werden können. Eine Unterbringung der notwendigen Außenflächen für die Schule erscheint kaum möglich.

ULAP-Quartier Berlin Variante Türme im Park Kepler 32

Variante 3 "Türme im Park"
Der wertvolle Baumbestand wird vollständig erhalten. Rings um kompakte Baukörper entstehen großzügige, sehr grüne Freiräume von hoher Aufenthaltsqualität. Jede Nutzung erhält eine eigene Turmgruppe auf einer Sockelbebauung. Es bleiben aber Fragen nach dem Sicherheitsgefühl im weitläufigen Grün.